Die Entwicklung eines neuen Produktes am Beispiel eines Schwenkgriffes

Ein funktionierender Klinkengriff und T-Griff bildeten die Grundlage für ein neues, innovatives Produkt.

 

 

 

 

Vorgabe für das Design war, folgendes zu verbessern:

  • Verhinderung des Hängenbleibens mit der Kleidung
  • Verhinderung von Vandalismus
  • Vergrößerung der Schrankfläche durch einen außen liegenden Griff
  • Vermeidung von Transportschäden
  • Verbesserung des Designs.

Das neue Konzept sah ein unauffälliges Gehäuse vor mit einem in der Mulde integrierten Mechanismus und einem Klappgriff im Schließzylinder – bündig mit der Tür und Zugang über einen Schlüssel – um somit die Themen Sicherheit, Vandalismus und Transportschäden zu behandeln. Die weiteren Verbesserungen betrafen Montagefreundlichkeit, Kundenanpassung, verschiedene Varianten und Optionen, neues Design und Verbesserung der Funktionen.

EMKA führte zunächst zwei Basismodelle ein: Das 1107er und 1125er Programm , das auf dem Markt in Großbritannien aufgrund des zeitgemäßen Designs und der Modulbauweise gut ankam und erhebliche Vorteile gegenüber dem traditionellen Klinkengriff und T Griff Design zeigte.

1992 wurde die 2100er Serie mit einer geringeren Gehäusefläche entwickelt, um die Fläche in Serverräumen etc. zu vergrößern. Das Vorstehen des Griffes wurde um 50 % reduziert. Diese Griffe boten weiterhin Vorteile im Hinblick auf das Gestängesystem, somit ließen sich Kosten einsparen. Eingehängte Stangen und verdrehte Stangensysteme erweitern das Standardflachstangensystem.

Im Jahr 1994 gab es die erste Version des 1150 er Schrankgriffes in zwei Größen. 1160er und 1180er sowie die 2400er Serie folgten Ende 1990, um den individuellen Kundenwünschen zu entsprechen. Zunehmend wuchsen die Optionen für den 1150er, original in Zinkdruckguss, erweitert um Polyamid und in Kombination von Polyamid und Zinkdruckguss.

Den Markterfordernissen entsprechend, führte dieser Prozess zur Entwicklung des Edelstahl – Griffes, besonders für den britischen Markt.

Diese stufenweise Entwicklung brachte eine Reihe neuer Entwicklungen hervor, wie z. B. verkleinerte Versionen, digitale Zahlenschlösser, verriegelnde Zylinder, Vorhängeschlösser und elektro-mechanisch auslösende Mechanismen. Ultraflache Schilder, die perfekt in die Türkonturen passen, wurden entwickelt sowie vereinfachte Lochungen und Montursysteme, um die Montage und den Installationsprozess zu beschleunigen und vereinfachen.

Das 2400er Programm entsprach den Kundenwünschen nach größeren, äußeren Griffen, wobei der Mechanismus hinter der Tür so weit wie möglich verschwand. Das Basiskonzept und die praktische Anwendung wurde mit dem Schwenkhebel beibehalten.

Der 1190er Hebelgriff bedeutete einen Wechsel vom traditionellen “Auf und Ab” zu einem Hebelgriff, mit einer Bewegung in eine Richtung, womit der Platzanspruch für die Montage nochmals verringert wurde. IP Dichtungserfordernisse führten zur Entwicklung des 2600er Programmes mit einem geringen Platzbedarf für die Gestänge außerhalb des abgedichteten Bereiches sowie alle Bewegungsmechanismen des Griffes auf der Tür .

Ab dem Jahr 2000 gewannen vor allen Dingen elektronische Systeme an Bedeutung.

Diesen Ansprüchen entsprach der elektromechanische Schwenkgriff mit Hubmagnet der Reihe 2100, dem schnell 1180er und 1154er folgten. Ein netzwerkfähiges System zum Bedienen und Überwachen von Datenschränken in Rechenzentren, einschließlich Griffen mit eingebauter Tastatur, wurde bald danach vorgestellt.

Die Popularität des 1125er verlangte nach einer einfachen, austauschbaren elektronischen Ausführung mit gleichem Lochbild. Das wurde mit dem 1150er Programm realisiert. Viele Variationsmöglichkeiten für unterschiedliche Lochbilder machten die 1150er Reihe zum flexibelsten Griff im EMKA Sortiment.

Genau zum richtigen Zeitpunkt hat EMKA nun die Griffserie „AGENT E“ aus dem 3000er Programm präsentiert. Einfachste Installation, netzunabhängiger Betrieb, Ereignisspeicher und drahtlose Kommunikation mit dem elektronischen Überwachungssystem sind die herausragenden Merkmale.

Bei allen Entwicklungen stand stets der Schutz vor unberechtigtem Zugriff im Vordergrund. Die breite Erfahrung mit elektromechanischen Griffen resultiert in der Serie 1154. Diese vandalismussicheren Schwenkgriffe für Outdoor-Anwendungen, wie sie z. B. in Telekommunikationsgehäusen am Straßenrand zu finden sind, bieten umfassenden Schutz für die wertvollen Einrichtungen.

Globales Zutrittsmanagement für Colocation Rechenzentren


Im Zeitalter der globalen Vernetzung und des permanenten Datenaustausches steht das Thema physialische Sicherheit im Mittelpunkt. Insbesondere „Colocation Rechenzentren“ mit ihren vielen verschiedenen Kunden stellen hier die höchsten Ansprüche. Diese Zentren schützen die Daten ihrer Kunden mit einem mehrstufigen Sicherheitskonzept vor unberechtigtem Zugriff, angefangen vom Zutritt in das Gebäude, über den Zutritt zum Serverraum, in dem vielleicht noch Serverschränke mit speziellen Einhausungen („Cages“) geschützt sind bis zur Zutrittskontrolle zum einzelnen Serverschrank. Dieser Aufwand ist durchaus berechtigt, befinden sich in solchen Rechenzentren oft höchst sensible Informationen über z.B. Unternehmensbilanzen, Produktionsprozesse, Personalien, on-line Geschäfte oder den E-Mail Verkehr der Kunden. Man findet hier einfach alle Informationen zu unserer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gemeinschaft. Weiterlesen

Fertigungstiefe bei EMKA

 Als unsere Stammkunden wissen Sie, dass wir ein umfangreiches Produktprogramm haben und über ein schlagkräftiges Entwicklungsteam verfügen. Deshalb möchten wir hier gerne einige Fotos aus unseren Fertigungsbereichen zeigen, um Ihnen unsere Möglichkeiten zu demonstrieren. Ansonsten sind wir natürlich gerne bereit, Ihnen bei passender Gelegenheit vor Ort einen Einblick hinter die Kulissen unserer Produktion zu gewähren. Weiterlesen